Nach den Vorwahlen der demokratischen Partei in North Carolina und Indiana scheint das innerparteiliche Rennen um die Präsidentschaftskandidatur zwischen Barack Obama und Hillary Clinton entschieden. Und zwar für Barack Obama. Doch eine scheints noch nicht gemerkt zu haben? Hillary! Ihre Wahlkampagne wird mehr und mehr zu einer reinen Ego-Show, mit der sich die überehrgeizige Senatorin ihren Lebenstraum erfüllen will. Dies scheint aber immer unmöglicher zu werden. Und so spielt sie mit ihren immer lächerlicheren Tiraden gegen Obama vor allem dem politischen Gegner in die Hände. John McCain und sein Team braucht im Moment überhaupt nichts zu tun, denn Hillary nimmt die obligatorische Schlammschlacht gegen den eigenenen Parteikollegen gleich selber in die Hand. Es scheint, als wäre sie im Stolz gekränkt und würde jetzt lieber Barack noch mehr schwächen anstatt sich auf einen Wahlsieg der Demokraten zu konzentrieren. Je länger dieses Trauerspiel noch dauert, desto grösser werden die Chancen für die Republikaner weiterhin den Präsidenten zu stellen. Dabei war die Ausgangslage für die Demokraten einmal grandios: George W. Bush, langjähriger Intimfeind der linken Europäer, ist über die Jahre auch in seiner Heimat mehr und mehr in Ungnade gefallen. Und mit ihm natürlich die gesamte Partei. Dies hat sich bereits vor zwei Jahren gezeigt, als das Unterhaus neu gewählt wurde und die Demokraten klar triumphierten. Nun wäre es Zeit für die endgültige Wachablösung und mit Obama scheint sogar ein sensationeller Kandidat zur Verfügung zu stehen. Vielleicht sogar der Kennedy unserer Generation. Doch sein grösster Gegner scheint im Moment nicht John McCain oder irgend ein anderer der republikanischen Schlammwerfer zu sein, sondern eine alte, gekränkte Frau, die vor den Scherben ihrer Karriere steht: Hillary Clinton! Hoffentlich ist es nicht zu spät, wenn auch sie es begreift und endlich aufgibt...
Manu G
Windows tsssss...
vor 17 Jahren
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